Unsere Programme
Building Cultures of Remembrance (BCOR)
Quick Links
Unsere Programme
Quick Links
Building Cultures of Remembrance (BCOR) ist ein wechselseitiges Netzwerk von Fachleuten, die an der Schnittstelle von Erinnerungskultur und Corporate Social Responsibility in Deutschland und Nordamerika tätig sind. BCOR besteht aus zwei Komponenten:
Die BCOR Next Generation Cooperation Grants fördern Projekte, die das Wissen, die Fähigkeiten und die Erfahrungen von Fachkräften aus der Erinnerungskultur an eine neue Generation von Praktiker:innen, Studierenden und jungen Berufstätigen weitergeben, die in den Bereichen Erinnerungskultur und gesellschaftliche Unternehmensverantwortung tätig sind.
Zu den Projekten können Workshops, Schulungen, Bildungsprogramme, öffentliche Veranstaltungen, Mentoring-Aktivitäten oder andere innovative Ansätze gehören, die Schüler:innen weiterführender Schulen, Studierende, Hochschulabsolvent:innen und junge Berufstätige einbeziehen. Vorrang erhalten Projekte, die berufliche Kompetenzen vermitteln und innovative pädagogische Ansätze nutzen, um junge Menschen für Erinnerungskultur zu gewinnen.
Im Jahr 2026 fördern die BCOR Next Generation Cooperation Grants Projekte, die das Wissen und die Expertise von Akteur:innen der Erinnerungskultur nutzen, um jungen Menschen und Nachwuchskräften in den Bereichen Erinnerungskultur und gesellschaftliche Unternehmensverantwortung zugutezukommen.
Zu den Projekten können Workshops, Schulungen, Bildungsprogramme, öffentliche Veranstaltungen, Mentoring-Aktivitäten oder andere innovative Ansätze gehören, die berufliche Kompetenzen fördern und junge Menschen dazu anregen, sich mit Erinnerungskultur und historischen Vermächtnissen auseinanderzusetzen.
Besonders erwünscht sind Projekte, die innovative pädagogische Methoden einsetzen, um Schüler:innen weiterführender Schulen, Studierende und Hochschulabsolvent:innen für diese Themen zu gewinnen. Projekte, die einen internationalen Wissenstransfer beinhalten – also Wissen und Erfahrungen aus dem Kontext eines Landes auf ein anderes übertragen –, werden besonders begrüßt.
Die BCOR Next Generation Cooperative Grants werden großzügig von der Allianz Foundation North America finanziert. Projekte können in allen US-amerikanischen Städten umgesetzt werden, in denen die Allianz Foundation North America tätig ist, mit besonderem Schwerpunkt auf:
Die Fördermittel sollen Aktivitäten unterstützen, die einen klaren und messbaren Nutzen für junge Menschen schaffen und auf der Expertise, den Beziehungen und den Erfahrungen aufbauen, die im Rahmen des BCOR-Netzwerks entwickelt wurden.
Die Fördersumme beträgt je nach angestrebter Wirkung, der Anzahl der erreichten jungen Menschen und den beruflichen Kompetenzen, die durch das Projekt vermittelt werden, zwischen 5.000 und 10.000 US-Dollar pro Projekt.
Fachkräfte, die in den Bereichen Erinnerungskultur und gesellschaftliche Unternehmensverantwortung in den Vereinigten Staaten, Kanada oder Deutschland tätig sind, können sich für einen Next Generation Cooperation Grant bewerben.
Antragsberechtigt sind unter anderem Mitglieder des erweiterten Netzwerks, die sich in den Vereinigten Staaten, Kanada und Deutschland mit Erinnerungsarbeit befassen. Dazu zählen Praktiker:innen, Organisationen, Pädagog:innen sowie weitere Fachkräfte, deren geplante Aktivitäten mit den Zielen des Förderprogramms übereinstimmen.
Förderschwerpunkte:
Die einzelnen Cooperation Grants im Jahr 2026 liegen zwischen:
5.000 und 10.000 US-Dollar pro Projekt
Die Höhe der Förderung richtet sich nach:
Die BCOR Next Generation Cooperative Grants werden großzügig von der Allianz Foundation North America finanziert.
Antragstellende müssen einen klaren Bezug zu den Bereichen Erinnerungskultur und/oder gesellschaftliche Unternehmensverantwortung nachweisen und ein überzeugendes Projekt vorlegen, das die Ziele der BCOR Next Generation Cooperation Grants unterstützt.
Die Anträge sollten Folgendes deutlich machen:
Die Bewerbungsfrist endet am 31. August 2026. Die Anträge müssen bis spätestens Mitternacht nach US-amerikanischer Ostküstenzeit eingegangen sein.
In jedem Programmjahr bringt BCOR 16 Personen für zwei gemeinsame Reisen zusammen, um vor Ort zu erfahren, wie Erinnerungsarbeit in den USA und Deutschland umgesetzt wird. Ziel ist der länderübergreifende Fachaustausch und der Aufbau eines neuen transatlantischen Netzwerks von Expert:innen.
In den Jahren 2025 und 2026 liegt der Fokus des Programms auf dem Themenbereich Corporate Social Responsibility (CSR) und Erinnerungsarbeit. Gemeinsam setzen wir uns mit unternehmerischer Verantwortung für gesellschaftlichen Zusammenhalt auseinander, beleuchten die Bedeutung Firmengeschichte(n) kritisch aufzuarbeiten, und diskutieren Lehren für unternehmerisches wie gesellschaftliches Handeln in der Gegenwart durch eine Auseinandersetzung mit der historischen Vergangenheit.
Jedes BCOR-Programmjahr besteht aus zwei professionelle Besucherprogramme und umfasst eine Reihe von Expert:innentreffen, Besuchen von Gedenkstätten und Dokumentationszentren, und Gruppenreflexionen. Die ausgewählten Teilnehmenden sind angehalten sich aktiv im Programm zu engagieren und, falls möglich, ihre eigenen Projekte und Projektvorhaben im Rahmen des Programms vorzustellen und mit der Gruppe zu diskutieren. Teilnehmende tauschen Erfahrungen aus, vergleichen bestehende Strukturen und Verfahren in den USA und Deutschland und diskutieren Ansätze wie Erinnerungsarbeit im unternehmerischen Handeln verankert werden kann. Die Programmsprache ist Englisch.
Das BCOR Transatlantische Austauschprogramm wird durch das Transatlantik-Programm der Bundesrepublik Deutschland aus Mitteln des European Recovery Program (ERP) des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie sowie durch die Hans und Berthold Finkelstein Stiftung gefördert.
Beim Austauschprogramm 2025/2026 liegt ein besonderer Fokus darauf wie Unternehmen ihre eigne Geschichte aufarbeiten und in der Gegenwart Engagement zeigen und Verantwortung übernehmen können. Gemeinsam mit Vertreter:innen von Unternehmen und Erinnerungspraktiker:innen aus Zivilgesellschaft und Wissenschaft werden wir uns mit Möglichkeiten und Ansätzen auseinandersetzen aus der Geschichte zu lernen und im Hier und Jetzt ins Handeln zu kommen.
Die Studienreise in Deutschland findet vom 13. bis 20. September 2026 in Frankfurt und Berlin statt.
Die Studienreise in den USA findet vom 15. bis 22. November 2026 in Atlanta statt.
Jedes Jahr werden acht Teilnehmende aus den USA und acht Teilnehmende aus Deutschland im Rahmen eines offenen Bewerbungsverfahrens durch Cultural Vistas ausgewählt.
Bewerbungen werden angenommen von:
Die Bewerbungsphase für das 2026 BCOR Transatlantische Austauschprogramm ist beendet.
Seit 2025 wird das Programm durch das Transatlantikprogramm des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie und die Hans und Berthold Finkelstein Stiftung finanziert.
Frühere Durchführungen des Programms wurden durch das Transatlantikprogramm des Bundesministeriums für Wirtschaft und Klimaschutz, die US-Botschaft in Berlin und die Heinrich-Böll-Stiftung Nordamerika gefördert.
Das Programm umfasst die Kosten für die internationalen und nationalen Flug- und Anreisen zu den Programmorten, die Unterbringung während des Programms, Frühstück und Mittagessen, alle Transfers während des Programms, eine Unfall- und Krankenversicherung, sowie Meetings und Besuche während des Programms.